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Satzung des A.C.H.

 

§1. Name und Sitz des Clubs

Der Club trägt den Namen: >>Allgemeiner Club der Hundefreunde Deutschland e.V.<<

Zur Abkürzung des Clubnamens dient die Bezeichnung >A.C.H.<. Sitz des Clubs ist Horst.

Er wurde am 15.Oktober 1962 gegründet und am 27. August 1964 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Wiesbaden eingetragen. Nach der amtsgerichtlichen Umtragung im Vereinsregister wird der Sitz in Horst begründet.

 

§2. Zweck und Aufgaben des Clubs

Der Zweck des Clubs ist, die Zucht der Rassenhunde zu heben und zu verbreiten sowie alle Züchter, Besitzer und Liebhaber innerhalb Deutschlands in einem gebietsmäßigen Zusammenschluss zu erfassen.

Züchter von Rassenhunden,welche Mitglied im A.C.H. sind, haben sich nach den jeweiligen Zuchtbestimmungen der für sie zuständigen Rasse zu richten. Der Club hat die gemeinsamen Interessen aller Mitglieder zu fördern und zu schätzen.

Die Hauptaufgabe muss in jedem Falle der Schutz unserer Hunde, ob Rasse oder Mischrasse, sein. Ein wirtschaftlicher Zweck wird nicht verfolgt. Der Club wirkt ausschließlich gemeinnützig im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.Dezember 1953. Irgendwelche Überschüsse aus Mitgliederbeiträgen kommen nur rein kynologischen Zwecken zugute. Kein Mitglied erhält Zuwendungen aus Mitteln des Clubs.

Aufgaben des Clubs sind, alle Fragen von kynologischem Interesse im Namen seiner Mitglieder zu vertreten (Hundesteuer und Zwingersteuerfragen, Deckrüdennachweis, kostenlose Verkaufsvermittlung usw.). Weitere Angelegenheiten des Clubs sind: Ausrichten von Rassenhundeausstellungen, kynologische Veranstaltungen,Beratung und Unterstützung auf allen Gebieten des Hundewesens.

Der Club vereint Züchter und Halter sowie Freunde aller Hunderassen und vertritt deren Interessen mit dem Ziel der Förderung der Reinzucht und der artgerechten Haltung der Hunde als Haustier.

 

Diese Ziele versucht der Club zu erreichen durch:

1. Zusammenschluss der Züchter und Liebhaber aller Hunderassen

2. Austausch von Zuchterfahrungen in Versammlungen und in der Fachpresse

3. Wissenschaftliche Vorträge theoretische und praktische Belehrung

  in allen Fragen der Zucht,Vererbung,Ernährung und Wertbeurteilung.

4. Veranstaltung von nationalen und internationalen Rassenhundeausstellungen

5. Ausbildung von sachverständigen Zuchtwarten und Richtern für nationale und

  internationale Rassehundeausstellungen

6. Kontaktaufnahme mit in - und ausländischen gleichartigen Züchterorganisationen

7. Erstellung einer Zuchtordnung

8. Erstellung von Haltungsrichtlinien

9. Errichtung einer Ausstellungsrichtlinie

10. Führung eines Zuchtbuches und Erstellung von Ahnentafeln

11. Welpenvermittlung

12. Deckrüdennachweis

13. Registrierung von Zuchtzwingern

14. Herausgabe einer Clubzeitschrift

15. Internetpräsenz

 

§ 3. Mitgliedschaft

Aufnahme:

Mitglied kann jede unbescholtene Person werden. Hundehändler und gewerbsmäßige Züchter werden nicht aufgenommen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vereinsvorstand.

Mit der Aufnahme des Mitgliedes in den Verein werden von dem neuen Mitglied diese Satzung, Versammlungs- und Vorstandsbeschlüsse anerkannt, sowie die EDV-mäßige Speicherung der personenbezogenen Daten des Mitgliedes. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Annahme des Aufnahmeantrages, die Übersendung des Mitgliedsausweises, sowie nach Eingang der Aufnahmegebühr und des ersten Mitgliedsbeitrages auf der Bankverbindung des Vereines.

Erhebt sich innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe der Aufnahme des Antragstellers kein Widerspruch, so gilt der Antragsteller als aufgenommen.

Mitglied des Vereins kann jede volljährige Person werden. Minderjährige können mit schriftlicher Zustimmung des gesetzlichen Vertreters die Mitgliedschaft erwerben. Bis zum Eintritt der Volljährigkeit können Minderjährige nur in Funktionen gewählt werden, die nicht der Volljährigkeit bedürfen.

Wenn Widerspruch gegen die Aufnahme erfolgt, hat der Vorstand den Wiederspruch zu prüfen und der nächsten Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorzulegen. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages braucht der Vorstand dem Antragsteller die Gründe nicht mitzuteilen.

Ausgeschlossene oder nicht aufgenommene Züchter, Hundehalter oder deren Angehörige dürfen an keiner Veranstaltung des Allgemeinen Club der Hundefreunde Deutschland e.V. teilnehmen.

Generell sind von einer Mitgliedschaft ausgeschlossen, Personen die Hunde hauptberuflich züchten, vertreiben oder gegen das deutsche Tierschutzgesetz verstoßen oder in der Vergangenheit einen dieser Ausschlussgründe erfüllt haben.

Beendigung der Mitgliedschaft:

Jedes Mitglied kann ohne besondere Angabe der Gründe seine Kündigung durch einen Einschreibebrief bis zum 30. September eines jeden Jahres (Poststempel genügt) der Hauptgeschäftsstelle mitteilen. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Rückerstattung der Beiträge erfolgt nicht. Ausgeschlossene oder ausgetretene Mitglieder haben innerhalb von zehn Tagen alle Unterlagen und Gegenstände, die Eigentum des Clubs sind, der Hauptgeschäftsstelle zurückzugeben. Die Beiträge müssen bei Kündigung für das laufende Geschäftsjahr entrichtet werden.

Ausschluss:

Der Ausschluss eines Mitglieds erfolgt auf Zeit oder für dauernd bei grober Verletzung der Satzung des Clubs oder dessen Interessen, bei Fälschung oder betrügerischer Beleidigung eines Vorstandsmitgliedes oder eines anderen Clubmitgliedes, bei ungebührlichen Äußerungen, Störung des Clubfriedens sowie bei Verstoß gegen das Tierschutzgesetz oder der A.C.H.-Zuchtordnung. Mitglieder, die von einer anderen Hundesportorganisation ausgeschlossen sind, werden nach genauer Prüfung automatisch vom Allgemeinen Club der Hundefreunde Deutschland e.V. ausgeschlossen. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Der Beschluß wird dem betreffenden Mitglied durch Einschreiben mitgeteilt und zwar an die letzte dem Verein bekannte Anschrift des ausgeschlossenen Mitgliedes. Gegen den Beschluß kann innerhalb von 30 Tagen nach Absendedatum (Poststempel) des Beschlusses Widerspruch per Einschreibebrief eingelegt werden.

Die Berufung ist innerhalb dieser 30-Tage-Frist schriftlich zu begründen. Der Ausschluss wird wirksam nach Ablauf dieser Berufungsfrist oder durch die schriftliche Ablehnung der Berufung. Im Falle kleinerer Vergehen kann dem Mitglied ein Verweis oder eine Verwarnung erteilt werden.

Das Erlöschen der Mitgliedschaft hat den Verlust aller Mitgliedsrechte zur Folge. Der Mitgliedsausweis ist ohne schuldhaftes Verzögern an den Verein zurückzugeben. Eine Erstattung bezahlter Beiträge an ein ausgeschiedenes Mitglied oder dessen Erben ist generell ausgeschlossen.

Stimmrechte der Mitglieder:

Jedes Mitglied ist stimmberechtigt, ausgenommen solche Mitglieder, die zum Zeitpunkt ihrer Stimmabgabe noch nicht volljährig sind. Ein Mitglied ist gemäß §34 BGB nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlußfassung die Vornahme eines Rechtsgeschäftes mit diesem Mitglied oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreites zwischen dem Mitglied und dem Verein betrifft. Die Ausübung des Stimmrechtes, sowie sonstiger Mitgliedsrechte ist gemäß §38 BGB nicht auf einen anderen übertragbar bzw. kann kann nicht einem anderen überlassen werden.

Vererbung der Mitgliedschaft:

Die Mitgliedschaft ist nicht vererblich.

Rechte und Pflichten der Mitglieder:

Die Mitglieder können die Einrichtungen des Vereins unter Beachtung der Richtlinien des Vereins in Anspruch nehmen. Hauptmitglieder erhalten regelmäßig die Vereinszeitschrift, in der u.a. die Vereinsmitteilungen veröffentlicht werden. Alle Mitglieder (außer Ehrenmitglieder) sind zu Beitragszahlungen verpflichtet. Zweckgebundene Gebühren werden nur bei Inanspruchnahme der entsprechenden Dienstleistungen oder Einrichtungen bzw. bei der Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins fällig. Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Bestrebungen des Vereins durch aktiven Einsatz zu fördern und alle in der Satzung, den Richtlinien und den Geschäftsordnungen aufgeführten Bestimmungen einzuhalten. Sie sind verpflichtet, in der Öffentlichkeit alle Handlungen und Äußerungen zu unterlassen, die geeignet sind,das Ansehen des Vereins oder einzelner Mitglieder desselben zu schädigen.

Beiträge und Gebühren:

Zur Deckung der nötigen Haushaltsmittel erhebt der Verein von seinen Mitgliedern Beiträge und Gebühren. Sie werden von der Jahreshauptversammlung verbindlich festgesetzt.

Mitgliedsbeiträge sind jeweils fällig am 01.März eines jeden Jahres.

Ehrenmitglieder:

Personen, die sich um den Verein verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Diese sind von der Beitragszahlung befreit.

 

§4. Geschäftsjahr und Beitrag

Das Geschäftsjahr des Clubs ist das Kalenderjahr. Der Jahresbeitrag ist bis zum 1.März eines jeden Jahres zu entrichten. Solange der Beitrag nicht gezahlt ist, ruhen alle Mitgliederrechte. Die zu entrichtende Höhe des Beitrages wird von der Jahreshauptversammlung festgesetzt. Verzug liegt immer dann vor, wenn innerhalb von 28 Tagen nach Fälligkeit keine Zahlung erfolgt ist.

 

§5. Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Versammlungen sowie Veranstaltungen des Allgemeinen Clubs der Hundefreunde Deutschland e.V. sowie dessen Dachorganisation teilzunehmen.

Jedes Mitglied ist antragsberechtigt.

Die Mitglieder sind verpflichtet, durch tatkräftige Mitarbeit zur Erhaltung des Clubs und dessen Bestrebungen beizutragen und zu fördern; die Beschlüsse und Bestimmungen des Clubs einzuhalten, die Haltung und Zucht der Hunde stets ernsthaft und redlich zu betreiben, die Hunde gewissenhaft zu pflegen, sie frei von ansteckenden Krankheiten zu halten, allgemeinen Tierschutz zu üben sowie ihren geldlichen Verpflichtungen gegenüber dem Club stets pünktlich nachzukommen.

 

§6. Der Vorstand

Gemäß § 26 BGB vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich der Vorstand, er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters des Vereins.

Jeweils 1 Mitglied des Vorstandes vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

Die Bestellung des Vorstandes erfolgt durch Beschluß der Mitgliederversammlung. Die Bestellung ist jederzeit widerruflich. Der Widerruf setzt einen wichtigen Grund für den Widerruf vorraus, ein solcher Grund ist insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung.

Auf die Geschäftsführung des Vorstandes finden die für den Auftrag geltenden Vorschriften der § 664 BGB bis 670 BGB entsprechende Anwendung. Alle Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Neben dem Vorstand können insbesondere Organe innerhalb ihres Geschäftskreises Vertretungsvollmacht haben. Die Vertretungsvollmacht eines solchen Vertreters erstreckt sich im Zweifel auf alle Rechtsgeschäfte, die der ihm zugewiesene Geschäftskreis gewöhnlich mit sich bringt.

Der Vorstand setzt sich zusammen aus

a) dem Hauptvorstand

dem Hauptvorstand gehören an

a) der erste Vorsitzende

b) der erste stellvertretende Vorsitzende

c) der zweite stellvertretende Vorsitzende

d) der Schriftführer

e) der Kassierer

f) der Protokollführer

Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Auslagen, die im Interesse des Clubs entstehen, werden nach Entgegennahme der Belege erstattet. Die Erstattung ist abhängig von der Genehmigung durch die Vorstandssitzung.

 

§7. Jahreshauptversammlung

Alle drei Jahre muss eine Generalversammlung stattfinden. Der Termin hierfür mit Orts- und Zeitangabe sowie der Tagesordnung muss bis spätestens zehn Tage vor Beginn den stimmberechtigten Mitgliedern bekanntgegeben sein. Die Einladung hat schriftlich zu erfolgen. Anträge über Beschlußfassungen müssen drei Tage vor Beginn der Versammlung der Hauptgeschäftsstelle eingereicht werden.

Aufgabe der Jahreshauptversammlung ist:

a) Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Hauptvorstandes

b) Satzungsänderungen, Festsetzung des Jahresbeitrages, Prüfung des Kassenwesens und

Bericht der Kassenprüfer

c) Beratung und Abstimmung über eingegangene Anträge und Vorschläge

d) Entlastung und Neuwahl des Vorstandes findet alle drei Jahre in der Generalversammlung statt.

Stimmberechtigt sind 2 Delegierte der gebietsmäßigen Zusammenschlüsse (A.C.H.Gruppen) mit je einer Stimme sowie je 2 Delegierte der A.C.H.-Spezialgruppen mit einer Stimme. Die DKZ ist mit einer Stimme vertreten. Der Hauptvorstand ist mit 2 Stimmen für nichtorganisierte Mitglieder und 2 Stimmen als Vorsitzende(r) stimmberechtigt. Bei Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit; bei Stimmengleichheit ist die Stimme des ersten Vorsitzenden entscheidend. Die Art der Abstimmung, ob geheime oder offene Wahl, entscheidet die Versammlung.

Jede General- oder Jahreshauptversammlung, die vorschriftsmäßig einberufen wurde, ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Delegierten beschlußfähig.

Über jede Versammlung ist ein Protokoll zu führen und auf der folgenden Versammlung von den Mitgliedern zu genehmigen.

Das Protokoll ist vom Schriftführer zu führen und vom Protokollführer zu unterschreiben.

Eine ordentliche Jahreshauptversammlung findet alljährlich einmal statt und wird vom Vorstand einberufen. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind bis zum 15.01. eines jeden Jahres zu stellen. Die Einladung zur Jahreshaupversammlung erfolgt mindestens 4 Wochen vor Einberufung der Jahreshauptversammlung mit allen Tagesordnungspunkten. Alle Teilnehmer an der Jahreshaupversammlung sind verpflichtet, ihre Teilnahme der Hauptgeschäftsstelle schriftlich innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt mitzuteilen.

 

§8. Bildung von gebietsmäßigen Zusammenschlüssen

Die Mitglieder haben das Recht, sofern sie eine Gruppe von mindestens sieben Mitgliedern bilden, sich im Zuständigkeitsbereich des Clubs gebietsmäßig zusammenzuschließen. Die Bestimmungen der Satzungen und der Geschäftsordnung gelten entsprechend für die gebietsmäßigen Zusammenschlüsse.

 

§9. Vereinsstreitigkeiten

Bei Vereinsstreitigkeiten unter Mitgliedern entscheidet der Hauptvorstand.

 

§10. Vertretungsberechtigt

Vertretungsberechtigt ist in jedem Falle der erste Vorsitzende,nur im Verhinderungsfalle können der erste stellvertretende bzw. der zweite stellvertretende Vorsitzende den Club vertreten. Der Fall der Verhinderung braucht nach außen hin nicht nachgewiesen werden.

 

§11. Auflösung und Liquidation des Vereins

Die Auflösung des A.C.H. kann nur in einer zu diesem Zweck mit entsprechender Tagesordnung einberufenen Hauptversammlung beschlossen werden, wenn

a) der Antrag vom Hauptvorstand kommt

b) der Antrag hierfür mindestens 90 Tage vor dem Termin bei der

  nächsten ordentlichen Hauptversammlung eingebracht wird

c) mindestens 4/5 aller stimmberechtigten Delegierten anwesend sind

d) mindestens 3/4 aller stimmberechtigten Delegierten den Antrag beschließen.

Im Falle der Auflösung fällt das Vermögen einer tierschützenden Organisation zu. Der erste Vorsitzende des A.C.H. hat im Falle der Auflösung gemäß § 26 BGB die Liquidation durchzuführen.

 

§12. Konkurs des Vereins

Der Vorstand hat im Falle der Überschuldung die Eröffnung des Konkursverfahrens oder des gerichtlichen Vergleichsverfahrens zu beantragen. Durch Eröfnung des Konkursverfahrens verliert der Verein die Rechtsfähigkeit.

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